Videoschiedsrichter / Die Probleme Anderer

von Bully

Der Deutsche Fußball hat es momentan echt nicht leicht. Aktuell wird man von der korrupten FIFA zu Testspielen gegen B-Nationen wie England oder Frankreich gezwungen. Aber momentan gibt es auch Ärger in der heimischen Liga. Die Rede ist vom Videobeweis. Es gibt kaum ein Thema, über das in diesen Tagen heißer diskutiert wird als der „Assistent“ für den Schiedsrichter.

Sogar personelle Konsequenzen gab es bereits. Hellmut Krug (Videobeweischef) musste bereits gehen und schlägt sich gerade mit Korruptionsvorwürfen herum.

Das ganze Thema wurde, wie so viele, falsch angegangen. Der Videobeweis ist eine tolle Sache! Wenn man sie richtig einsetzt. Und jetzt kommt der Pucksport ins Spiel. Der Videobeweis ist seit langem Usus im Deutschen Eishockey. Er wird gerne bei strittigen oder unklaren Regeln zu Rate gezogen.

Wir waren in der Redaktion auf Stimmenfang und haben ein paar Mitarbeiter gefragt, wie sie die aktuelle Lage beim Fußball und im Eishockey sehen:

 

Frank Göbel (Chefredakteur): „Alles scheiße! Warum schaut man nicht vorher mal, wie andere Sportarten das machen?! In der NHL kann man eine „Challenge“ nach jedem Tor beanstanden. Dann wird geschaut ob, es Abseits, Torwartbehinderung, hoher Stock oder whatever war. Die Entscheidungen werden akzeptiert. Aber das sich jeder auf dem grünen Platz aufregen darf und mit seinen tätowierten Unterarmen rumfuchteln kann, ist leider historisch gewachsen. Da gibt es leider „Erziehungsruinen“ die sich die Freiheit nehmen, den Unparteiischen anzugehen. Schon mal beobachtet, dass sich Eishockeyspieler um den Schiedsrichter tummeln und aufmucken? Nein. Das zeigt doch die ganze Klasse von Eishockeyspielern. Also, meiner Meinung nach, sollte sich der DFB schleunigst mal mit dem DEB und den Ligen zusammensetzen. Da gibt es bestimmt tolle Ansätze. Spinnen wir das doch mal weiter. Lassen wir doch mal einen Lars Brüggemann eine Fußballpartie leiten. Allein seine Präsenz wäre für viele Balltreter ein heilender Kulturschock.“

 

Helmut Krebs (Admin): „Der größte Unterschied (und auch die Schwierigkeit) zwischen den beiden Sportarten besteht meiner Meinung nach beim Format der Spielzeit. Im Eishockey kann einfach unterbrochen werden, die Uhr stoppt, diese „Netto-Spielzeit“ gibt es im Fußball nicht. Trotzdem kann man dem Videobeweis, zumindest aus Sicht des Eishockeys, sehr viel Gutes abgewinnen. Es ist immer die Frage wie man den Videobeweis richtig einsetzt, d.h. wenn geklärt ist, in welchen Situation er eingesetzt wird, sodass dies für den Zuschauer auch verständlich und nachvollziehbar ist. Das funktioniert beim Eishockey meiner Meinung sehr gut. Vielleicht sollte man beim Fußball über eine Challenge-Möglichkeit nachdenken, auch das funktioniert in der NHL wunderbar!

 

Markus Zick (IT-Support): „Ich war von Anfang an ein Verfechter des Videobeweises im Fußball. Gerade weil es im Eishockey gut funktioniert und im Fußball so viele gravierende Fehlentscheidungen getroffen wurden. Jedoch hat die unausgereifte Technik und der falsche Einsatz (der Videobeweis wurde ja nach kurzer Zeit für alles herangezogen, nicht nur für „heikle“ Situationen) die Gemüter ordentlich erhitzt. Meiner Meinung nach muss man den Einsatz noch einmal genau klären. Das Problem ist natürlich die weiterlaufende Spielzeit und das Unverständnis bei vielen Fans. Aktuell kann es durchaus vorkommen, dass der eigenen Mannschaft eine Ecke zugesprochen wird und der Schiri den Befehl bekommt, für den Gegner einen Elfmeter auf der anderen Seite des Spielfelds zu Pfeifen. Das ist für die Fans im Stadion einfach nicht nachvollziehbar. Hier muss eine andere Lösung her (bspw. ein Signal auf den Videotafeln oä.). Die Spielzeit muss eben auf die Nachspielzeit angerechnet werden. Nichts desto trotz denke ich, dass der Einsatz des Videobeweises im Fußball sinnvoll ist. Er muss eben nun seine perfekte Anwendung finden. Verhältnisse im Eishockey entstehen eben nicht von heut auf morgen 😉“

 

 

Diana Jansen (Field-Reporterin): „Ich kenne mich zwar nicht so gut im Fußball aus wie meine Mitschreiber, aber was ich hier und da aufschnappe schreit förmlich nach einer Schiedsrichter-Reform. Der Videobeweis hätte schon vor Jahren mit klaren Regeln eingeführt werden sollen. Es muss sowohl für Trainer, als auch für Spieler und Schiris klar sein, dass der Videobeweis -wie im Eishockey- nur bei Unklarheiten herangezogen werden soll. Auch muss nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in den Köpfen klar sein, dass die endgültige Entscheidung eben genau das ist: Endgültig. Natürlich sind Schiedsrichter auch nur Menschen und können eine Situation fehlinterpretieren, aber genau für diesen Fall ist der Videobeweis vorgesehen. Man sollte diesen wie im Eishockey fordern können, aber eben nur in Maßen, nicht von jedem x-beliebigen Spieler und nicht nach jeder vermeintlichen Fehlentscheidung.“

 

 

 

Chris Warnke (Regelconsultant und Eishockeyschiedsrichter): „Als großer Fan vom Eishockey, habe ich nur wenig intresse am Fußball und doch bekommt man die Probleme mit. Meiner Ansicht nach hat der Fußball den Fehler gemacht und den Videoschiesdrichter eingeführt ohne die Regeln anzupassen. Beim Eishocky kann der Videoschiedsrichter nur den Kollegen auf dem Eis überstimmen, bei der Frage ob Tor oder nicht. Alles andere ist Sache des Kollegen auf dem Eis. Die Grenzen sind also klar gezogen. Und der Videobeweis kann nur auf Anfrage der Mannschaften oder beim Zweifel der Schiedsrichter selbst, herangezogen werden. Beim Fußball fehlt das in meinen Augen. Es muss klar definiert werden wann der Videoschiedsrichter eingesetzt wird und wann nicht. Es reicht nicht zu sagen: Nach Ermessen der Kollegen auf dem Rasen. Außerdem muss auch definiert werden wer im Zweifel einer Entscheidung die Oberhand hat, der Videokollege oder der Kollege auf dem Platz. Meiner Meinung nach der Kollege auf dem Rasen, da er vor Ort ist und man darf seine Integration vor Spielern und Fans nicht herabsetzen. Der Kollege vor dem Monitor, kann nicht die Atmosphäre und die Meinungen der Spieler hören, und obwohl das viele Schiedsrichterkollegen abstreiten, so lässt man sich davon doch ein wenig beeinflussen und man sieht auch ob die Spieler etwas vorspielen oder nicht. Somit sollte es nicht möglich sein den Schiedsrichter auf dem Rasen bei jeder Aktion zu behelligen. Der Sport lebt ein Stück weit davon. Es sollte auch überdacht werden, ob man nicht 5 Schiedsrichter beim Spiel einsetzt und der fünfte ist der Viedokollege im Stadion in einem kleinen Häuschen am Rand des Spielfeldes oder der Schiedsrichter auf dem Feld kann selber nachschauen bei Situationen. Allerdings sollte man die Zeit die dafür drauf geht auch wieder anhängen.“

 

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Fans, ihr Verhalten und die Security in der Arena / Part 2

von Diana Jansen

 

Ein kleiner Nachtrag:

Auch wenn mittlerweile ein paar Tage ins Land gegangen sind, so habe ich doch noch etwas zu diesem Thema zu berichten, was mich mehr als nur schockt. Fangen wir aber zum Aufwärmen erst mal mit einem nicht ganz so brisanten Thema an:

Die leidige Diskussion um Kameras

Nachdem ich mittlerweile also gar keine Kamera mehr mit in die Arena nehme und mich damit abgefunden habe, saßen bei den letzten beiden Heimspielen zwei Damen – scheinbar Mutter und Tochter– mit Spiegelreflexkameras vor mir, die definitiv das Können von meiner übersteigen. Dazu kommt noch ein Teleobjektiv von etwa 600 bis 800 mm (zum Vergleich: Mein 300mm Objektiv ist weniger als halb so groß wie das, welches dort ausgepackt wurde), wo in der ersten Reihe direkt am Eis meiner Meinung nach –wenn es denn schon sein muss– 300 mm völlig ausreichen. Außerdem machten die beiden nicht den Anschein von „Profis“, die nur zu faul sind, unten am Eis zu stehen. Beide im Trikot der Heimmannschaft, und beide natürlich auch mit einer deutlich größeren Tasche als vorgeschrieben. Hier frage ich mich wieder, wie das sein kann, wenn doch mittlerweile alle Taschen durch eine Schablone passen müssen?

 

Nun ja, wichtiger ist mir aber ein Bild, welches sich mir beim Spiel Köln-Ingolstadt geboten wurde. Zusätzlich möchte ich noch ein paar Kommentare aus der Diskussion um den Check von Larkin während des letzten CHL Spiels aufgreifen. Achtung: Ich möchte hier niemanden „über einen Kamm scheren, aber eben auf Negativbeispiele aufmerksam machen!

Zunächst aber zu besagtem Heimspiel:
Weil wir aufgrund von mehreren Baustellen der DB viel zu früh in Deutz waren, hatten wir uns noch vor dem Bahnhof hingesetzt. Nach einiger Zeit hörten wir Tumult aus dem Bahnhofsgebäude; durch die Türen strömten eine MASSE von Ingolstädter „Fans“, begleitet von einer Hundertschaft Polizisten. Schon der erste Schwung schmiss mit Schimpfwörtern um sich, die ich hier nicht wiederholen möchte. Die meisten waren bereits jetzt schon so betrunken, dass sie vermutlich kaum noch mitbekamen, was überhaupt abging.

Weiter zur Arena selber: Bereits ab der Rampe (vom Subway nach oben führend) war der vor der Arena umgebende Platz durch Absperrungen und Polizeibullys unterteilt. Wirkte zwar im ersten Moment befremdlich, aber naja.

In der Arena selber war es eigentlich ganz ok. Zumindest, was wir so mitbekommen haben von alledem. Richtig los ging es dann aber auf dem Bahnsteig:

Es war brechend voll, man konnte kaum einen Platz zum Warten finden, bei dem man sich nicht fühlte wie eine Sardine in der Dose.

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Wir standen an einer Art Wartehäuschen, und die ersten ohne Benehmen ließen nicht lange auf sich warten. Im Wartehäuschen zündete sich zuerst einer eine Zigarette an. Ist ja nicht so, als würden überall in mehreren Sprachen Rauchverbotsschilder stehen.

Wenig später folgte dann sogar eine Zigarre. Eine Prügelei an diesem verengten Bahnsteig setzte dem Ganzen allerdings die Krone auf.

Ich streite nicht ab, dass der Kölner angefangen hat, aber wie weit muss man bitte gesunken und wie betrunken muss man eigentlich sein um sowas zu fabrizieren? Wie erbärmlich ist es bitte, zu zweit auf eine Person einzuschlagen? Und das auch noch an so einer gefährlichen Stelle? Der Bahnsteig war so voll, dass man keine Chance hatte, die Polizei zu holen, doch glücklicherweise gingen ein paar kräftige Kerle sehr schnell dazwischen. Zum ersten Mal in 7,5 Jahren fühlte ich mich in meinem Trikot nicht mehr sicher.

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Nun noch kurz zu den bereits erwähnten Kommentaren. Neben relativ sachlichen Aussagen betreffend eines Strafmaßes für Larkin häuften sich schnell die Kommentare mit –zumindest für meine Generation– nicht jugendfreien Schimpfworten und fast schon Todesdrohungen gegen den Spieler.

Was hat dass bitte noch mit „Fan sein“ zu tun? Für mich sind das keine Fans mehr, sondern fast schon Hooligans. Der Check war mehr als nur unfair und absolut unnötig, da stimme ich zu. Auch stimme ich zu, dass eine harte Strafe hermuss. Allerdings so etwas loszulassen, das geht zu weit. Ich möchte hier nicht Partei für ihn ergreifen und finde die ausgesprochene Strafe mehr als nur gerechtfertigt, aber ich kann mir gut vorstellen, dass er schon mit genug Vorwürfen zu kämpfen und genug Ärger an der Backe deswegen hat. Müssen dann auch noch angebliche Fans des Sports – egal ob von seiner Mannschaft oder einer anderen – so auf ihm rumhacken? Ja, der Check war wie gesagt unnötig. Ja, er ist ein Profi. Deswegen ist er aber nicht gleich unfehlbar und immer noch ein Mensch mit Emotionen, die in diesem Fall eben in einer völlig falschen Aktion ausgeartet sind. Ich denke, dass 99% der Profis in so einer Situation ein ziemlich schlechtes Gewissen haben, sobald sich alle Gemüter etwas beruhigt haben.

 

 

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Champions Hockey League beim SC Bern

von Helmut Krebs.

Auswärtsfahrt nach Bern! Champions Hockey League! In einer der schönsten Hallen Europas! Doch wie gästefreundlich ist die Halle? Wir haben den Check gemacht!



Architektur

Das Stadion würde 1967 gebaut, 1970 überdacht und zur Eishockey WM 2009 umgebaut. Was auch auf den Bildern im Vorfeld auffällt: die riesige Stehplatztribüne für die Berner Fans. Was daran so besonders ist? Diese befindet sich nicht wie in den meisten Stadien hinter einem der Tore, nein, sie befindet sich über die gesamte Gegengerade gestreckt! Über 10.000 Fans finden dort ihren Platz und ist somit die größte Stehplatztribüne der Welt! (Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/PostFinance-Arena?wprov=sfti1)


Was auf den Bildern riesig aussieht ist in echt noch viel größer: wir hatten seitlich unterhalb dieser Tribune unsere Sitzplätze, diese „Kurve“ ist einfach gigantisch! 

Von unseren Plätzen aus hatten wir eine super Sicht aufs Spielgeschehen, als wir eine Stadionrunde vor dem Spiel machten, konnte ich zudem feststellen, dass eigentlich auf den meisten Plätze eine gute Sicht aufs Spielfeld gegeben war. 


Was auffällt: es ist eine echte Eishockeyhalle,-  das merkte man auch an den Temperaturen. Es war eisig kalt,- also ein anderes Feeling als in den Multifunktionsarenen. Das fiel allerdings nicht negativ ins Gewicht, es passte zum Gesamtambiente. 

Catering / Fanshop

Es gab im unteren Bereich mehrere Stände, dem Grunde nach hatten diese alle die gleichen Produkte, an jedem Stand gab es allerdings 1-2 Besonderheiten. Die Qualität war durchweg gut. Sowohl in als auch am Vorplatz der Halle gab es einen tollen Fanshop, der wirklich alles hatte: von Spielerpucks (von jedem Spieler!) bis hin zum eigenen SC Bern-Krimi, es war wirklich alles vorhanden! Vor allem für Auswärtsfans eine klasse Anlaufstelle für Accessoires.

Fans

Uns begegneten durchweg super freundliche Fans! Egal ob es die Ordner waren die uns beim Einweisen unseres Platzes geholfen hatten (und uns dabei über die Geschichte der Halle erzählten) oder den Fans im Umlauf (ein Schaltausch wurde uns angeboten, haben wir natürlich angenommen) oder auch Verabredungen für das Rückspiel in München in einer Woche – es war alles super angenehm! 

Mein Fazit:

Die 5-6 Busstunden sind es definitiv wert nach Bern zu fahren. Wie oben schon beschrieben, die Halle ist alleine schon ein Highlight. Die tollen Fans und der Service rundeten das Stadionerlebnis wunderbar ab!

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Fans, ihr Verhalten und die Security in der Arena

Von Diana Jansen

 

Nachdem ich mittlerweile wieder regelmäßig bei Spielen der DEL zugegen bin, liegt mir nun etwas am Herzen, was mir oftmals den Spaß am Spiel nimmt.

Hierbei geht es nicht etwa um Schiedsrichter, die falsche Entscheidungen treffen. Es sind die Fans. Klar, jeder hat mal angefangen, und so kam auch ich völlig unbedarft vor acht Jahren in eine der großen Arenen. Allerdings habe ich mich benommen.

Angefangen hat es bereits letzte Saison damit, dass nur drei Plätze in meiner gebuchten Sitzreihe nah am Eis belegt waren und sich plötzlich im zweiten Drittel eine betrunkene Dame einfach dorthin setzte. Nicht etwa, weil sie ein Ticket hatte, sondern weil sie gesehen hatte, dass dort noch frei war und sie keine Lust hatte, sich auf ihren Platz weiter oben zu setzen, der auch weniger gekostet hatte. Nun gut, eine Einzelperson ist schnell vergessen. Allerdings warte ich bis heute auf eine Antwort seitens der Arena dazu.

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In dieser noch jungen Saison wurden Dinge wie diese aber massiv auf die Spitze getrieben. Bereits Ende September, also nach nur drei Heimspielen, kam es –dieses Mal in größerem Maße– wieder vor, dass sich „Fans“, die eigentlich ganz woanders saßen, auf Plätze gesetzt haben, für die sie nicht bezahlt hatten. Ich setze „Fans“ hier bewusst in Anführungszeichen, denn was mir dort begegnet ist, kann man kaum noch als Fans bezeichnen.

 

Es begann damit, dass wir noch mal aufgestanden waren und unsere Plätze –wir haben Dauerkarten– plötzlich von einer Gruppe Halbstarker besetzt waren, als wir nur fünf Minuten später wiederkamen. Noch hielt das Gossenbenehmen sich hier in Grenzen, aber es wurde immer schlimmer.

Scheinbar hatte die Arena denen, die im Oberrang saßen, erlaubt, aufgrund eines temporären Technikaufbaus, welcher scheinbar die Sicht von oben blockierte, sich nach unten auf die freien Plätze zu setzen. Freunde von uns saßen im Oberrang und wussten nichts davon.

Jedenfalls setzte sich zum zweiten Drittel eine andere Gruppe Halbstarke zuerst ans Ende unserer bis auf 7 Plätze freien Reihe und kurz später direkt hinter uns.

Diese „Fans“ unterhielten sich in einer Tour und das in einer Lautstärke, die nicht mehr schön war. Hinzu kamen die dummen Fußballkommentare und das Pöbeln gegenüber der Spieler –Gott sei Dank konnten sie das nicht hören– aufgrund deren Nachnamen. On top of that wurde von den Halbstarken dann auch noch nach einer Prügelei geschrien, was für Diese scheinbar Eishockey ausmachte.

 

Das Beste kommt jedoch noch. Beim nächsten Tor landete Bier im Nacken meiner Begleitung. Gut, das hat mich schon unglaublich aufgeregt, aber naja. Dem Täter schien es tatsächlich leid zu tun. Beim Alkoholpegel der Gruppe ist das aber schwer zu sagen. Einer der anderen meinte auf unser Meckern daraufhin, dass der Täter uns doch das Bier komplett überschütten solle. Es würde ja mal passieren, dass man sein Bier in die Vorderreihe schüttet (Anmerkung: Von der Landesliga über Länderspiele zur DEL habe ich das noch NIE erlebt. Das gehört meiner Meinung nach eher zum Fußball).

Außerdem hatten wir die ganze Zeit deren Füße im Rücken, da man die Rückenlehne der Vorreihe ja auch selbstverständlich als Fußablage benutzen kann.

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Es dauerte nicht lange, und nachdem ein weiteres Tor gefallen war und die Zuschauer wieder saßen, schüttete einer der Halbstarken Bier über meine Begleitung. Mittlerweile fühlten sich unsere Sitznachbarn ebenfalls mehr als gestört –doch hatte mal wieder ­–pardon– keiner außer mir die Eier(-stöcke), um das Maul auf zu machen. Ich habe die Gruppe mehrfach aufgefordert, zu gehen, da ich sonst die Security holen würde. Der erste Täter zeigte tatsächlich Reue, die anderen hätten es wohl auch auf eine Prügelei ankommen lassen.

In der kurz darauf beginnenden Pause bin ich also zum Infocounter, wo sich ein netter junger Mann unserer Sache angenommen und jemanden zu unserem Block geschickt hat. Allerdings haben sich diese „Fans“ natürlich verdrückt, sobald das Drittel zu Ende war.

 

Letzte Woche hatten wir wieder einen ähnlichen Fall. Komplett betrunkene Halbstarke, die in die Rückenlehnen der Vorreihe treten und in einer Tour lautstark völligen Mist reden. Ich war unglaublich froh, als dieses Spiel vorbei war. Es war kaum auszuhalten. Gott sei Dank hat einer von ihnen verlauten lassen, dass sie ihr Geld für weitere Karten versoffen hatten.

Allerdings verhalten sich nicht nur Möchtegern-Eishockeyfans zwischen sechzehn und dreiundzwanzig so.

Das ganze Dilemma hat sich bereits zur WM vorgearbeitet.

Wir hatten mehrere Tageskarten und haben uns als Once-in-a-lifetime Möglichkeit Plätze in der zweiten Reihe direkt am Eis gegönnt. Leider Gottes haben wir drei Mal die russischen Fans kennenlernen müssen. Man schreit rum, nimmt den anderen Fans die Sicht durch riesige Kostüme, die man natürlich nicht auszieht und vor allem: Man blockiert die Rettungswege und sorgt so auch noch für mangelnden Brandschutz. Man sitzt etwa in Block 214 (Seitenblock) ganz oben, weil man für die anderen Tickets zu geizig ist und setzt sich dann aber in Block 212 ganz unten auf die Treppen. Oder man schickt seine KINDER an diese Position. Auch hier war ich wieder die einzige, die das Maul aufmachte und somit für den Rauswurf mehrerer russischer Fans und der Platzierung von Security-Personal an den Treppen sorgte.

Damit aber nicht genug. Bei einem der späteren Spiele hatten es die Russen in der Reihe hinter uns geschafft, ca. einen Meter lange, hölzerne Fahnenstangen inklusive entsprechend großer Flaggen reinzubekommen. Diese hatten wir PERMANENT im Gesicht hängen, und als ich daran gezogen habe, um mangels Englischkenntnisse der anderen zu verdeutlichen, dass sie dies unterlassen sollten, wurde ich auf RUSSISCH beschimpft und angemacht. Und nicht nur das: Zu Beginn des zweiten Drittels hatten wir wieder Bier im Nacken und an unseren Taschen, die unter unseren Sitzen lagen. In diesem Fall wurde ich einfach ignoriert.

Nun zur Security. Manchmal frage ich mich, wieso sie ihren Job mit so einer Willkür ausführen. Der eine weiß nicht, was der andere sagt; keiner weiß, was die genaue Anweisung ist.

Ich bin begeisterter Hobbyfotograf und lerne unglaublich viel, wenn ich mit meiner knapp zehn Jahre alten Einsteiger-DSLR die Spiele zu fotografieren. Ich rede hier nicht von veröffentlichen, sondern nur auf dem PC ansehen. Bei der WM wurde das klar geregelt und VORHER für alle zugänglich veröffentlicht. Beim ersten Spiel der Saison hieß es plötzlich, dass gar keine Kamera mehr mit reindarf. Die von der Security versprochene Info dazu kam nicht; ich musste sie mir selbst bei der Arena erfragen.

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Die WM 2017 war nicht für jeden ein tolles Erlebnis

Dass man die Taschenmitnahme auf DinA4 beschränkt verstehe ich, aber plötzlich durfte mein Jutebeutel –die Standardeinkaufstüte– nicht mehr mit rein. Ich musste also extra im Urlaub losziehen und mir eine klein, passende Handtasche kaufen. Beim Spiel am Sonntag kam es dann noch dicker: Nun musste auch diese Tasche durch die Schablone passen, damit sie mit reindarf.

Andersherum habe ich schon bei jedem Spiel MEHRFACH Frauen mit Handtaschen so groß wie ein Rucksack oder Stockschirmen, Wanderrucksäcken, etc. gesehen. Wieso dürfen diese Personen ihre Taschen mit reinnehmen? Wieso musste meine Tante am Freitag ihre Tasche abgeben, die nur wegen eines quer darin befindlichen Regenschirmes zwei Zentimeter „zu breit“ war? Wird nicht auf die Anweisung geachtet und nach Sympathie entschieden?

Sowohl bei den Fans, als auch der Security und der Organisation in den Arenen stellen sich mir folgende Fragen: Muss das wirklich sein? Wo ist der Anstand in der Erziehung geblieben? Wird Eishockey durch die WMs 2010 und 2017 zum Mainstream-Massenphänomen? Muss man sich wirklich während der Spiele so volllaufen lassen? Muss zu starker Alkoholkonsum wirklich neben dem Spiel das höchste Ziel sein? Sollte der Security weniger Spielraum gewährt werden? Zeigt die Security zu wenig Präsenz?

 

Ein Kommentar

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Bonn vs Hilden / #inyourface

Von Frank Göbel

Le Grande Finale. Da ist es also. Die letzten 60 Spielminuten der Landesliga Rheinland für Bonn Thunder und den Hilden Flames. Die Unterschiede in beiden Lagern könnte differenzärer nicht sein. Auf der einen Seite die Hildener, die bereits als Aufsteiger feststehen und hier eigentlich nur anstandshalber antreten. Auf der anderen Seite Bonn Thunder. Ein Blick auf die Tabelle lässt erahnen, das es heute nach Schlusspfiff kein Konfetti regnen wird.4 Siege (einer am grünen Tisch, weil die Monheim Skunks nicht angetreten waren) ist ausbaufähig. Darüber sind sich alle hier klar. 

Heute also der Schlußakt gegen den Meister. Das will sich keiner entgehen lassen!

Pump-Up Song:
„Sandstorm“ Darude

Hilden startet furios! Keine Spur von Kater oder Folgen von Aufstiegsfestivitäten. Die ersten Schüße sitzen und Hilden ist schnell mit 2-0 in Front. Hier ist schon früh klar, wer Chef im Ring ist. Bonn hat hier nur selten eine Möglichkeit, sich zu zeigen. Ganze 7 Schüße, davon nur einer im Slot war leider alles.

Das 3-0 und das 4-0 waren dann noch das Sahnehäubchen auf einer insgesamt schwachen Verteidigung.

Das 2. Drittel sollte weiterhin nichts Gutes verheissen. Die Flames hatten richtig Bock auf Hockey. Bonn hat es ihnen aber auch leicht gemacht. Insgesamt war es sehr ruhig auf dem Feld. Ein Indikator das aktuell der Wurm drin ist.


Einen Lichtblick war das erste Powerplay von Bonn.

Mit einem beherzten Schlagschuß von Gohsen gelang der Ehrentreffer im 2. Drittel.

Nach 40 Minuten hieß es 1-9. Da darf man auch mal schon zum Flachmann und den Selbstgebrannten greifen.

Das letzte Drittel sollte dann den Schlußpunkt zu einer verkorksten Saison bilden. Noch ganze 7 Treffer fing man sich ein. Grundstein hier war die mangelhafte Reboundverwaltung vor Torwart Kevin Wolf. Sogar der dritte Ball war teilweise für Hilden präsent.

So kann man kein Hockeyspiel gewinnen. Und um es vorweg zu nehmen, es wurde auch nicht gewonnen. Lediglich Degle und Kapitän Schmidt betrieben noch Ergebniskosmetik.

Es waren heute die fundamentalen Dinge des Hockeys, die Bonn Thunder heute das Genick gebrochen haben. Vor dem Tor aufräumen, bei Ballbesitz als Stürmer einlaufen um den Pass aufzunehmen, bei Ballbesitz als Verteidiger nicht vor dem eigenen Tor zentral laufen (War heute für Hilden ein gefundenes Fressen). Die Liste könnte man weiterführen.


Torwart Wolf im Bonner Kasten tat einem Leid. Auch die zwischenzeitlich anberaumte Auszeit half nicht, die Mannschaft auf Kurs zu bringen.

Und so singen und tanzen die Hilden Flames nach Abpfiff. Auf der anderen Seite hingegen war sieben Tage Regenwetter.

Jetzt ist Winterpause. Was kann man machen? Diese Saison war desaströs! Vielleicht sollte man sich mal überlegen einen Trainer zu installieren. Während des Spiels Anweisungen und Taktikvorgaben geben, ist grundlegend für erfolgreiches Hockey.

Aber ich bin mir sicher, das an Lösungen bereits akkribisch gearbeitet wird!
0-1 Bönisch

0-2 Bauer

0-3 Nußbaum

0-4 Bachor

0-5 Aichele

0-6 Schwening

1-6 Gohsen

1-7 Aichele

1-8 Sendt

2-8 Degle

2-9 Bönisch

2-10 Bachor

2-11 Schwening

2-12 Aichele

2-13 Nußbaum

2-14 Nußbaum

2-15 Schwening 

2-16 Bönisch

3-16 Schmidt

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Bonn vs Crefeld / doingdidoingdidoing

von Frank Göbel

Meteorologen hatten mich schon vorgewarnt. Es ist vermutlich das letzte schöne Wochenende in diesem Jahr. Die 23 Grad am gestrigen Samstag hatten dies auch zu genüge unterstrichen.
Und auch heute am sonnigen Herbstsonntag stand alles auf Aussenaktivitäten. Aber ich sage heute: Fuck off, it’s a Hockeyday in Bonn!
Und so begebe ich mich zum vorletzten Spiel der Saison in die Wasserlandhalle, wo die Partie der Landesliga Rheinland zwischen den Bonn Thunder und dem Crefelder SC steigt. Sportlich geht es hier um Moral. Die Crefelder (2. Platz, 31 Punkte) können die Hilden Flames (1. Platz, 36 Punkte) nicht mehr vom Thron werfen. Bonn, aktuell auf dem 7. Platz hat in den letzten beiden Spielen die Möglichkeit sich zu präsentieren und vielleicht auch schon an nächste Saison zu denken indem man neue Reihen und Taktiken ausprobiert.
In der abgelaufenen Trainingswoche war die Schusseffizienz vermutlich ein Thema. Das man im letzten Heimspiel gegen unterzählige Aachener trotz 22 Schüße im Schlussabschnitt doch keinen Sieg einfuhr, wird gewurmt haben.
Pump-Up Song:
Heaven Shall Burn„Die Stürme rufen dich“

Ganze 7 Krefelder Feldspieler haben den Weg nach Bonn gefunden. Zum Glück fand sich ein Goalie im Kofferraum. Jene Spieler machten den Bonnern in der Anfangsphase das Leben gehörig schwer. Gute Organisation ließ zahlreiche Chancen zu Tage fördern.
Folgerichtig liess Busch für die Seidenstädter das Netz zappeln. Er war es auch der vom Bully-Punkt mit einem Direktschuß Wolf im Bonner Tor Mal gar Chance lies. Autsch. Das hatte man sich anders vorgestellt. Die Fehlpässe waren im ersten Drittel tonangebend.
Die Höchststrafe für dieses Drittel lieferte aber Pälike. Um das Bonner Tor herum jonglierte er den Ball auf der Kelle und netzte via Backhänder ein.

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Wie gut das man einen Flo Zimmermann hat. Dieser setzte kurz vor der Pause zu einem Freistoß vor dem Krefelder Tor an und traf genau in den in den Winkel.
Das zweite Drittel begann besser. Man hat doch noch herausgefunden wie man Pässe schlägt. Das Tor macht allerdings wieder Krefeld. Holthausen lupft einen Pass an Freund und Feind vorbei zum 4-1. Wieder ein 3-Tore Rückstand.
Aber man fing sich. Egert zm 4-2 Anschluß. Munde mit einem gekonnten Schuß im Powerplay. 4-3. Man war wieder dran. Der Ausgleich lag in der Luft.
Doch die Abgeklärtheit der Krefelder war bis hierhin unschlagar. Schmitz, der Jungspund zum 5-3.
Goalie Wolf im Bonner Tor hatte großen Anteil das es nur 2 Tore waren.

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Auf ins letzte Drittel!
Welches toll anfing. Der unglaubliche Timmon Rubbert zauberte 2 Tore zum Ausgleich. Die anwesenden Fans hatten ihren Spaß wiedergefunden. Allerdings war es Krefelds Fila der die Stimmung zum kippen brachte. Kurz vor Schluß setzte der bärenstarke Schmitz die Weichen endgültig auf Sieg.
Es bleibt ein Paradoxum, wie man als Auswärtsteam in Unterzahl zu so einer Leistung fähig ist. Krefeld hat das heute perfekt gemacht und fährt einen sicheren Dreier ein.
Am Ende stehn 34 Schüße der Bonner neben 42 von den Krefeldern.
Ein Indiz für den Spielverlauf.
Nächste Woche kommt der Aufsteiger aus Hilden. Das letzte Spiel der Saison verheisst nochmal ein richtiges Highliht zu werden. Die Flames verkündeten 150 Fans zum Aufstieg mitzubringen.

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Bonn vs. Aachen / Wille gegen Kaltschnäuzigkeit

Von Frank Göbel

Zugegeben, die Saison von Skaterhockey Landesligist Bonn Thunder läuft eher mittelprächtig. Aus 11 Spielen hat man 4 Siege eingefahren. Aktuell steht man etwas überraschend auf dem 5. Platz. Begünstigt ist der Tabellenplatz durch die gestrige Spielabsage der Monheim Skunks. Die hätten zur Nachholpartie in Bonn antreten müssen. Da leider Goalie-Notstand bei den Stinktieren herrscht, musste man absagen. Das spielt Bonn in die Karten. Heute hat man frische Beine und kann Gas geben.

Zu Gast ist der RSC Aachen. Die übrigens die letzten vier Spiele gewonnen haben. Eine harte Nuss also für die Bonner. Das wir spannend!

Push-Up-Song:

„Wall of Glass“ – Liam Gallagher

Aachen tritt heute mit nur 8 Spielern an, plus Goalie. Bonn mit derer 11. Da muss doch was gehen!

Und das 1-0 kommt durch Warnke, der seinem Status als Topscorer der Thunder gerecht wird. Lässt sich ganz gut an das erste Drittel. Leider ist man in der Folge zu offensiv und das gibt Räume für den RSC Aachen. Vereinsikone Evers besorgt in gefühlter Überzahl das 1-1. Jener Offensivdrang ist es leider auch der den Gästen das 1-2 durch Meurer erlaubt.

Wiederholung gefällig? Evers zum 1-3. Nur wenige Minuten später das 1-4 durch Wiegmann und es hätte noch schlimmer kommen können. Kevin Wolf im Tor machte einen überragenden Job!

Zum Schluß konnte man sich doch noch im Sturm festsetzen und durch Degle das 2-4 markieren. Das lässt hoffen.

Das zweite Drittel begann besser. Wenn auch die Umstellung von Offensive auf Defensive noch zu wünschen übrig ließ. Evers, ein Bär von einem Kerl, setzte sich wie eine russische Lokomotive durch und machte seinen Hattrick perfekt. 2-5. Das ist schon ein hoher Berg den man erklimmen muss!

Mit einem Sniper machte aber der schon erfolgreiche Degle das 3-5. Schon ganz gut. Wolf im Bonner Tor indessen machte weiter einen Weltklasse Job.

Kurz vor Schluß des Drittels rettete Zimmermann den Ball von der Mittellinie und bediente den vor dem Tor wartenden Warnke. Dieser hatte keine Probleme den Goalie zu umkurven und das 4-5 zu machen.

Die besagte Kuh war hier für Aachen noch lange nicht vom Eis!

Und Thüns sorgte für den Ausgleich. Mit einem tollen Schuß liess er Engels im Aachener Tor keine Chance. Da war sie, die Gelegenheit das Spiel rumzureissen. Und Degle packte sich auch ein Herz und netzte zum ersten Führungstreffer ein. 6-5. Endlich wurde die personelle Überzahl sichtbar.

Auch das Transissiongame wurde besser. Leidenschaftliches verteidigen war jetzt an der Tagesordnung. Und doch musste man 5 Minuten nach Degles Tor den Ausgleich hinnehmen. Kevin Björn mit einem Wraparound ums Tor. Sehenswert allemal.

Marc Gohsen ist bei den Bonnern kein Kind von Traurigkeit. Und so kam es, das er Schiedsrichter auf Foul, bzw. Halten plädierte. Und das 2 Minuten vor Schluß!

Simon Meurer machte in Minute 58:47 den entscheidenden Treffer für Aachen.

Das tat weh. Man haderte noch mit der Zeitstrafe, aber dafür war es jetzt zu spät. Schade, das wäre ein wichtiger Sieg für die Moral gewesen. Rückstand aufgeholt, das Spiel effektiver gestaltet. Den Lohn gab es heute leider nicht.

Auch die Leistung von Kevin Wolf muss man hier würdigen. Die Offensive hat im Schlussabschnitt ganze 22 Schüße abgefeuert. Manchmal soll es halt nicht sein.

In den verbleibenden beiden Partien geht es jetzt darum an die heutige Leistung anzuknüpfen.

Go Thunder!

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