Bonn vs Crefeld / doingdidoingdidoing

von Frank Göbel

Meteorologen hatten mich schon vorgewarnt. Es ist vermutlich das letzte schöne Wochenende in diesem Jahr. Die 23 Grad am gestrigen Samstag hatten dies auch zu genüge unterstrichen.
Und auch heute am sonnigen Herbstsonntag stand alles auf Aussenaktivitäten. Aber ich sage heute: Fuck off, it’s a Hockeyday in Bonn!
Und so begebe ich mich zum vorletzten Spiel der Saison in die Wasserlandhalle, wo die Partie der Landesliga Rheinland zwischen den Bonn Thunder und dem Crefelder SC steigt. Sportlich geht es hier um Moral. Die Crefelder (2. Platz, 31 Punkte) können die Hilden Flames (1. Platz, 36 Punkte) nicht mehr vom Thron werfen. Bonn, aktuell auf dem 7. Platz hat in den letzten beiden Spielen die Möglichkeit sich zu präsentieren und vielleicht auch schon an nächste Saison zu denken indem man neue Reihen und Taktiken ausprobiert.
In der abgelaufenen Trainingswoche war die Schusseffizienz vermutlich ein Thema. Das man im letzten Heimspiel gegen unterzählige Aachener trotz 22 Schüße im Schlussabschnitt doch keinen Sieg einfuhr, wird gewurmt haben.
Pump-Up Song:
Heaven Shall Burn„Die Stürme rufen dich“

Ganze 7 Krefelder Feldspieler haben den Weg nach Bonn gefunden. Zum Glück fand sich ein Goalie im Kofferraum. Jene Spieler machten den Bonnern in der Anfangsphase das Leben gehörig schwer. Gute Organisation ließ zahlreiche Chancen zu Tage fördern.
Folgerichtig liess Busch für die Seidenstädter das Netz zappeln. Er war es auch der vom Bully-Punkt mit einem Direktschuß Wolf im Bonner Tor Mal gar Chance lies. Autsch. Das hatte man sich anders vorgestellt. Die Fehlpässe waren im ersten Drittel tonangebend.
Die Höchststrafe für dieses Drittel lieferte aber Pälike. Um das Bonner Tor herum jonglierte er den Ball auf der Kelle und netzte via Backhänder ein.

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Wie gut das man einen Flo Zimmermann hat. Dieser setzte kurz vor der Pause zu einem Freistoß vor dem Krefelder Tor an und traf genau in den in den Winkel.
Das zweite Drittel begann besser. Man hat doch noch herausgefunden wie man Pässe schlägt. Das Tor macht allerdings wieder Krefeld. Holthausen lupft einen Pass an Freund und Feind vorbei zum 4-1. Wieder ein 3-Tore Rückstand.
Aber man fing sich. Egert zm 4-2 Anschluß. Munde mit einem gekonnten Schuß im Powerplay. 4-3. Man war wieder dran. Der Ausgleich lag in der Luft.
Doch die Abgeklärtheit der Krefelder war bis hierhin unschlagar. Schmitz, der Jungspund zum 5-3.
Goalie Wolf im Bonner Tor hatte großen Anteil das es nur 2 Tore waren.

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Auf ins letzte Drittel!
Welches toll anfing. Der unglaubliche Timmon Rubbert zauberte 2 Tore zum Ausgleich. Die anwesenden Fans hatten ihren Spaß wiedergefunden. Allerdings war es Krefelds Fila der die Stimmung zum kippen brachte. Kurz vor Schluß setzte der bärenstarke Schmitz die Weichen endgültig auf Sieg.
Es bleibt ein Paradoxum, wie man als Auswärtsteam in Unterzahl zu so einer Leistung fähig ist. Krefeld hat das heute perfekt gemacht und fährt einen sicheren Dreier ein.
Am Ende stehn 34 Schüße der Bonner neben 42 von den Krefeldern.
Ein Indiz für den Spielverlauf.
Nächste Woche kommt der Aufsteiger aus Hilden. Das letzte Spiel der Saison verheisst nochmal ein richtiges Highliht zu werden. Die Flames verkündeten 150 Fans zum Aufstieg mitzubringen.

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